Falschgeldaufkommen weiterhin gering

So erkennen Sie gefälschte Euro-Banknoten.

Obwohl das Falschgeldaufkommen in Österreich im europäischen Vergleich gering ist, sollte man sich vor gefälschten Banknoten schützen. Wie Sie diese erkennen und was Sie dann tun müssen, lesen Sie hier.


Trotz eines leichten Anstiegs der in Österreich sichergestellten gefälschten Banknoten gegenüber dem Vorjahr bleibt Österreich nach wie vor ein Land mit sehr geringem Falschgeldaufkommen. Am häufigsten wird hierzulande die 50-Euro-Banknote gefälscht, gefolgt von der 20-Euro-Banknote. Die Österreichische Nationalbank arbeitet eng mit dem Bundeskriminalamt zusammen, um das Falschgeldaufkommen möglichst gering zu halten.

Europaweit wurden im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 301.000 Fälschungen sichergestellt, davon in Österreich 5.938. Der heimische Anteil an den gesamteuropäischen Fälschungenbleibt damit weiterhin gering. Auch europaweit wird die 50-Euro-Banknote am häufigsten gefälscht.*

Im ersten Halbjahr 2019 ist übrigens die Einführung der noch ausständigen neuen 100-Euro- und 200-Euro-Banknoten geplant. Beide Banknoten werden neue Sicherheitsmerkmale aufweisen.


Drei einfache Prüfschritte

 

Fälscher konzentrieren sich meistens auf ein oder nur wenige Sicherheitsmerkmale. Daher ist es ratsam, die Euroscheine mit den bewährten Prüfschritten (Fühlen, Sehen, Kippen) auf mehrere Sicherheitsmerkmale zu untersuchen.

  1. Fühlen: Fühlen Sie die erhabene Oberfläche auf der Vorderseite der Banknote.
  2. Sehen: Halten Sie die Banknote gegen eine gute Lichtquelle. Sie sehen bei der echten Banknote das Wasserzeichen, den Sicherheitsfaden und das Durchsichtsregister.
  3. Kippen: Beim Kippen der Banknote werden weitere Sicherheitsmerkmale (Hologramm, Farbwechsel) sichtbar.

Die neuen Banknoten der Europa-Serie weisen optimierte Hightech-Sicherheitsmerkmale auf: Smaragdzahl, Porträt-Wasserzeichen, Porträt-Hologramm, Sicherheitsfaden, Papier und Relief. Die Sicherheitsmerkmale können weiterhin mit den oben beschriebenen Prüfschritten kontrolliert werden. Mehr Informationen finden Sie auf der OeNB-Website.


Sicherheitstipps


Tätigen Sie keinesfalls Wechselgeschäfte mit Ihnen unbekannten Privatpersonen. Wechseln Sie Fremdwährungen nur in Banken bzw. offiziellen Wechselstuben und bewahren Sie den Beleg auf. Prüfen Sie erhaltenes Retourgeld sofort. Haben Sie Zweifel an der Echtheit einer Banknote, bitten Sie die Kassierin/den Kassier um einen anderen Geldschein.

Sind Sie im Besitz von fälschungsverdächtigen Banknoten, wenden Sie sich an Ihre Raiffeisenbank. Erweist sich die Banknote als echt, erhalten Sie den Wert retour. Ist sie allerdings eine Fälschung, wird der Wert nicht erstattet.

Sie haben Fragen zum Thema sicherer Zahlungsverkehr? Ihr Raiffeisenberater steht Ihnen dafür gerne zur Verfügung.

* Quelle: Falschgeldstatistik der OeNB für das 1. Halbjahr 2018

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